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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Aufruf zur Haus- und Straßensammlung vom 29. Oktober bis 19. November 2017

Für die deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland bittet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. um Ihre Spende.
 
Eine über 72 Jahre andauernde Phase des Friedens in Deutschland ist leider nicht selbstverständlich, sondern in der Geschichte unseres Landes, das in der Mitte Europas liegt, die Ausnahme. Die Erhaltung des Friedens ist eine mühevolle stetige Arbeit. Dies zeigen die kriegerischen Handlungen am Rande des Kontinents leider nur zu deutlich auf.
 
Ebenso ist der wieder aufkeimende Nationalismus, der die Wurzel beider Weltkriege war, wieder auf dem Vormarsch. Die Krise der Europäischen Union sollte uns allen Mahnung sein, das Friedensfundament des vereinten Europas zu erhalten.
 
Der Volksbund leistet durch seine humanitäre Aufgabe der Kriegsgräberfürsorge seit Jahrzehnten direkte Friedensarbeit. Die Grabpflege dient der Aussöhnung und Heilung von Wunden zwischen ehemaligen Feinden. Der Volksbund arbeitet in 46 Staaten. Er baut und betreut die Ruhestätten von über 2,7 Millionen deutschen Kriegstoten auf 833 Kriegsgräberstätten.
 
Schwerpunkt unserer Friedensarbeit ist seit den 90er Jahren Osteuropa. Aber auch neue Aufgaben gilt es zu bewältigen. In Montenegro konnte im vergangenen November der Sammelfriedhof in Podgorica für Gefallene des Zweiten Weltkriegs eingeweiht werden.
 
Breite Anerkennung findet zudem die Jugendarbeit des Volksbundes. Sie ist seit jeher ein geeigneter Brückenbauer internationaler Verständigung. Der Volksbund ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt seit 1953 als einziger Kriegsgräberdienst eine eigene Jugend- und Schularbeit.
 
Bitte helfen Sie daher dem Volksbund durch Ihre Spende bei der Anlage und Pflege von Kriegsgräberstätten sowie beim Ausbau der Jugendarbeit. Sie tragen so zum Frieden in Europa bei.
gez. Johannes Schmalzl, Regierungspräsident a. D. und Landesvorsitzender Baden-Württemberg
gez. Hartmut Holzwarth, Oberbürgermeister und Bezirksvorsitzender Nordwürttemberg